Entwicklungskosten, Dokumentation und Konzern-Reporting in Pharma und Life Sciences: eine Buchhaltung, die Nachweisen standhält
Typische Ausgangssituation
Ein Pharma- oder Life-Science-Unternehmen wächst häufig schneller, als die Finance-Funktion mitwachsen kann. Entwicklungskosten für neue Wirkstoffe oder Produkte laufen über mehrere Jahre und müssen fortlaufend sauber abgegrenzt werden, während gleichzeitig eine internationale Konzernmutter monatlich einen Bericht nach einem eigenen Rechnungslegungsstandard erwartet.
Kommt eine Finanzierungsrunde hinzu, wächst der Aufbereitungsaufwand kurzfristig stark: Investoren erwarten belastbare Zahlen. Parallel verlangen Rückverfolgbarkeits- und Dokumentationspflichten für Wirkstoffe und Fertigprodukte eine lückenlose Ablage, die im Tagesgeschäft leicht liegen bleibt.
Typische Herausforderungen im Überblick
- Abgrenzung und Aktivierung von Entwicklungskosten sind nicht durchgängig einheitlich dokumentiert
- Die Konsolidierung mehrerer Gesellschaften nach unterschiedlichen Rechnungslegungsstandards bindet Kapazität
- Rückverfolgbarkeits- und Dokumentationspflichten verlangen lückenlose Belege in der laufenden Buchhaltung
- Die Bewertung von Wirkstoffen und Fertigprodukten mit begrenzter Haltbarkeit läuft nicht systematisch
- Eine bevorstehende Finanzierungsrunde bringt kurzfristig zusätzlichen Aufbereitungsaufwand
Was der Finance Professional übernimmt
Ein Finance Professional übernimmt Abgrenzung, Dokumentation und Konzern-Reporting dort, wo im Unternehmen die Kapazität dafür fehlt.
- Abgrenzung und Aktivierung von Entwicklungskosten nach den geltenden Regeln
- Laufende Buchhaltung mit einer Dokumentation, die externen Nachweispflichten standhält
- Konsolidierung mehrerer Gesellschaften nach dem jeweils geltenden Rechnungslegungsstandard
- Bewertung von Wirkstoffen und Fertigprodukten unter Berücksichtigung der Haltbarkeit
- Aufbereitung der Finanzzahlen für eine Finanzierungsrunde oder den Konzernbericht
- Konzernmutter, Wirtschaftsprüfer und Geschäftsführung haben eine feste Ansprechperson
Vorgehen
Bestandsaufnahme
Geklärt wird, welche Entwicklungsprojekte laufen, nach welchem Standard die Konzernmutter berichtet und welche Dokumentationspflichten bestehen. Am Ende dieses Schritts steht fest, wie die Abgrenzung der Entwicklungskosten in das Konzernformat übersetzt wird.
Laufende Buchung und Abgrenzung
Entwicklungskosten und Vorräte werden laufend erfasst und dokumentiert, sobald sie anfallen, statt am Monatsende nachgeholt zu werden.
Abstimmung mit der Konzernmutter
Die Zahlen werden regelmäßig mit der Konzernbuchhaltung abgeglichen, damit das Reporting fristgerecht aufgeht.
Auswertung für Investoren und Geschäftsführung
Geschäftsführung und Investoren erhalten eine Auswertung, die auch für eine Finanzierungsrunde oder eine Jahresabschlussprüfung direkt verwendet werden kann.
Was am Ende steht
- Eine dokumentierte Abgrenzung und Aktivierung der Entwicklungskosten
- Konsolidierte Zahlen nach dem geltenden Rechnungslegungsstandard
- Eine Vorratsbewertung, die die Haltbarkeit von Wirkstoffen und Fertigprodukten berücksichtigt
- Eine Dokumentation, die externen Nachweispflichten standhält
- Eine Struktur, die im Unternehmen bleibt, wenn der Einsatz endet
Steht in Ihrem Unternehmen ein Dokumentations- oder Reportingthema an?
Ob Entwicklungskosten, Konzern-Reporting oder die Vorbereitung einer Finanzierungsrunde: Schildern Sie uns Ihre Ausgangslage, wir sehen gemeinsam, wo als Erstes anzusetzen ist.
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