Typischer Ablauf

Frachtkostenrechnung und Anlagenbuchhaltung bei Logistik- und Speditionsunternehmen: Kosten, die mit jeder Sendung mitlaufen

Typische Ausgangssituation

Ein Logistik- oder Speditionsunternehmen arbeitet mit schwankenden Fracht- und Kraftstoffkosten, die sich kurzfristig ändern und in der Kalkulation je Auftrag nicht durchgängig zeitgleich nachgezogen werden. Wächst gleichzeitig der Fuhrpark oder kommt ein weiteres Lager hinzu, bindet das Kapital, das in der Anlagenbuchhaltung sauber abgebildet werden muss.

Läuft eine Sendung über mehrere Länder, verlangt jede Station einen eigenen Beleg: einen Umrechnungskurs, einen anderen Steuersatz, ein Zollpapier. Übernimmt das Unternehmen zusätzlich Aufgaben in der Lieferkette, reicht eine reine Frachtkostenrechnung oft nicht mehr aus.

Typische Herausforderungen im Überblick

  • Schwankende Fracht- und Kraftstoffkosten schlagen erst verspätet auf die Kalkulation je Auftrag durch
  • Jede Landesgrenze in der Sendung bringt einen eigenen Umrechnungskurs, Steuersatz und Zollbeleg in die Buchhaltung
  • Die Anlagenbuchhaltung für Fuhrpark und Lager ist bei wachsendem Bestand nicht durchgängig gepflegt
  • Saisonale Auftragsspitzen bringen kurzfristig zusätzlichen Buchungsaufwand
  • Eine Kostenrechnung über die eigene Fracht hinaus fehlt, sobald zusätzliche Supply-Chain-Aufgaben hinzukommen

Was der Finance Professional übernimmt

Ein Finance Professional hält Kalkulation und laufende Buchhaltung dort zusammen, wo dem Unternehmen im Sendungsgeschäft die Kapazität fehlt.

  • Eine Kalkulation je Auftrag, die Fracht- und Kraftstoffkosten mitführt
  • Laufende Buchhaltung für grenzüberschreitende Sendungen, einschließlich Fremdwährungen und Zollbelegen
  • Fuhrpark und Lager, laufend in der Anlagenbuchhaltung nachgeführt
  • Buchhaltung, die auch in der Saisonspitze mitläuft
  • Aufbau einer Kostenrechnung für zusätzlich übernommene Supply-Chain-Aufgaben, nicht nur für die eigene Fracht
  • Feste Ansprechperson für Disposition und Einkauf, sobald eine Kalkulation hinterfragt wird

Vorgehen

1

Bestandsaufnahme

Geklärt werden Sendungsstruktur, genutzte Systeme und die Kostenarten, die je Auftrag anfallen. Auf dieser Basis steht am Ende der Bestandsaufnahme ein Kalkulationsschema, das den Sendungstakt abbildet.

2

Laufende Buchung im Sendungstakt

Fracht- und Kraftstoffkosten werden dem jeweiligen Auftrag laufend zugeordnet, grenzüberschreitende Belege inklusive.

3

Abstimmung mit Disposition und Einkauf

Sendungsdaten und Einkaufspreise laufen im vereinbarten Rhythmus mit Disposition und Einkauf zusammen, damit die Kalkulation nicht hinter der aktuellen Auftragslage zurückbleibt.

4

Was die Geschäftsführung daraus ablesen kann

Im vereinbarten Turnus zeigt sich, welche Aufträge nach Fracht- und Lagerkosten tatsächlich tragen, und wo sich Preis oder Kapazität nachjustieren lassen.

Was am Ende steht

  • Fracht- und Kraftstoffkosten sichtbar in der Kalkulation je Auftrag
  • Eine laufende Buchhaltung, die grenzüberschreitende Sendungen sauber abbildet
  • Fuhrpark und Lager, laufend in der Anlagenbuchhaltung nachgeführt
  • Eine Kostenrechnung, die auch zusätzlich übernommene Supply-Chain-Aufgaben abdeckt
  • Eine Struktur, die im Unternehmen bleibt, wenn der Einsatz endet

Steht bei Ihnen ein Kalkulations- oder Kostenthema an?

Ob Frachtkostenrechnung, grenzüberschreitende Sendungen oder die Anlagenbuchhaltung für Fuhrpark und Lager: Nennen Sie uns kurz Ihre Sendungsstruktur, den Rest besprechen wir im ersten Kontakt.

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