Typischer Ablauf

Kalkulation je Bauteil und Kostenzielsteuerung bei Automobilzulieferern: ein Rechnungswesen im Takt des Werks

Typische Ausgangssituation

Ein Automobilzulieferer arbeitet im engen Liefertakt des Herstellers und muss die von ihm vorgegebenen Kostenziele fortlaufend nachweisen. Zuständigkeiten für Bauteilkalkulation, Buchführung und den Bericht an den Hersteller sind dabei oft auf mehrere Stellen verteilt, statt aus einer Hand zu kommen, besonders wenn zusätzlich ein neues Werk oder eine neue Produktlinie hinzukommt.

Beim Umbau in Richtung Elektromobilität verändern sich Investitionspläne, Abschreibungen und Kostenstellen oft schneller, als die bestehende Buchhaltung folgen kann. Mehrere Werke und Standorte erschweren zusätzlich, dass die Zahlen am Ende zusammenpassen.

Typische Herausforderungen im Überblick

  • Die Kalkulation je Bauteil ist nicht durchgängig mit den tatsächlichen Kosten aus Fertigung und Einkauf verknüpft
  • Kostenziele des Herstellers müssen laufend nachgewiesen werden, oft ohne feste Zuständigkeit dafür
  • Neue Produktlinien in Richtung Elektromobilität verändern Kostenstellen und Abschreibungen, während das Tagesgeschäft weiterläuft
  • Mehrere Werke und Standorte führen zu Zahlen, die sich nicht ohne Weiteres zusammenführen lassen

Was der Finance Professional übernimmt

Ein Finance Professional übernimmt Kalkulation und laufende Buchhaltung dort, wo im Werk die Kapazität dafür fehlt, im Takt des Herstellers.

  • Aufbau oder Nachschärfung der Kalkulation je Bauteil, verknüpft mit Fertigung und Einkauf
  • Laufender Nachweis der vom Hersteller vorgegebenen Kostenziele
  • Laufende Buchhaltung und Anlagenbuchhaltung über ein oder mehrere Werke hinweg
  • Einrichtung von Kostenstellen für neue Produktlinien, etwa im Bereich Elektromobilität
  • Reporting an den Hersteller im vereinbarten Takt
  • Fester Gesprächspartner für Werkleitung und Einkauf, wenn Kostenziele nachgewiesen werden müssen

Vorgehen

1

Bestandsaufnahme

Geklärt werden Liefertakt, genutzte Systeme und die Kostenziele, die der Hersteller vorgibt. Daraus entsteht eine Kalkulationsstruktur je Bauteil.

2

Laufende Kalkulation im Werkstakt

Material-, Fertigungs- und Rüstkosten werden dem jeweiligen Bauteil laufend zugeordnet, mit Blick auf die vorgegebenen Kostenziele.

3

Reporting an den Hersteller

Kennzahlen und Nachweise werden fristgerecht im vereinbarten Format aufbereitet, auch bei mehreren Werken parallel.

4

Übergabe für das Werk

Kalkulationsgrundlagen und Kostenstellen liegen dokumentiert vor, mit denen das bestehende Team oder eine neue Controlling-Leitung direkt weiterarbeiten kann.

Was am Ende steht

  • Eine Kalkulation je Bauteil, die sich gegenüber dem Hersteller belegen lässt
  • Ein laufender Nachweis der vorgegebenen Kostenziele
  • Kostenstellen und Abschreibungen, die auch neue Produktlinien sauber abbilden
  • Zahlen, die sich über mehrere Werke hinweg zusammenführen lassen
  • Eine Struktur, die im Werk bleibt, wenn der Einsatz endet

Steht in Ihrem Werk ein Kalkulations- oder Berichtsthema an?

Ob Kalkulation je Bauteil, der Nachweis von Kostenzielen oder das Reporting an den Hersteller: Eine kurze Beschreibung Ihres Werks reicht für den ersten Austausch.

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